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Tomás Gutiérrez Alea | Biographie | Filmographie | Interviews

LA MUERTE DE UN BURÓCRATA

DER TOD EINES BÜROKRATEN

Tomás Gutiérrez Alea, Cuba, 1966

84 Min., Spielfilm, ICAIC, s/w


Filmkritiken

Präsentation des Films beim Internationalen Filmfestival in Karlovy Vary 1966


"Paco ist einem ungewöhnlichen Arbeitsunfall zum Opfer gefallen: Eine von ihm konstruierte Maschine zur Herstellung vaterländischer Gedenkbüsten hat ihn buchstäblich verschluckt. Um den Toten zu ehren, haben ihm die Genossen sein Arbeitsbuch mit in den Sarg gelegt. Just dieses Buch braucht aber seine Witwe (Silvia Planas) um eine Rente zu erhalten. Pacos Neffe (Salvador Wood) weiß Rat. man muß den Onkel exhuminieren. Da das legal nicht gelingt, geschieht es nach mancherlei Zwischenfälle eben heimlich. Doch damit ist wenig gewonnen; denn nun muß der Onkel ja wieder beerdigt werden. Und das ist gar nicht so einfach bei einer Leiche, die offiziell längst friedlich im Grabe ruht. Auf seinem Weg durch Ämter und Institutionen macht Paco seltsame Erfahrungen, die schließlich dazu führen, daß er in einem Anfall geistiger Verwirrung den zuständigen 'Bürokraten' erwürgt und in eine Anstalt gebracht wird. Der Film macht sich weidlich über Fehler und Mängel in der neuen Gesellschaft der Revolutionäre lustig. Er attackiert hohle Phrasen, organisierte Begeisterung, freiwillige Selbstverpflichtungen, den sozialistischen Realismus und vieles mehr. Als Stilmittel zitiert und parodiert Alea große Vorbilder - von den Tortenschlachten der Stummfilmzeit, die hier als 'Kranzschlacht' auf dem Friedhof variiert werden, bis zu Angstträumen á la Buñuel. Aber er hat diese Fülle von Einflüssen zu einem ganz persönlichen Stil verarbeitet. Dabei verwässert alles komische Durcheinander nicht den kritischen Aspekt des Films."

Dieter Krusche: Reclams Filmführer. Stuttgart 1991, S. 375-376


"Ihn zu ehren, haben seine Genossen ihrem toten Kameraden das Arbeitsbuch mit ins Grab gegeben. Des Toten Witwe hat also das Nachsehen: ohne Arbeitsbuch kein Geld. Also läßt der liebe Neffe den Onkel heimlich exhuminieren, doch unter die Erde kriegt er ihn erst wieder, nachdem er einen Bürokraten umgebracht hat. Klingt das noch nach Kritik und halbwegs handfester Fabel, so waltet hier in Wahrheit der reine Nonsens; Capras ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN ist gemessen an diesem absichtslosen Unsinn ein Problemfilm. Alle Fronten sind aufgehoben, und wo man erwartet, wenigsten noch nach Opfern und Übeltätern (sprich Arbeitern und subalternen Beamten) unterschieden zu sehen, da wird einem schon in der Eingangssequenz der teuere Verblichene als sehr seltsamer Vogel vorgestellt. Er ist ins Räderwerk einer monströsen Maschine gefallen, die er selbst erfand und deren einzige Funktion es war, heroische Büsten zu produzieren, Büsten eben ihres Erfinders. Wie mit dem Toten so wird mit dem Tode überhaupt umgegangen, und der vielleicht fidelste Ort des Dramas überhaupt ist der Friedhof, dem die Büroräume direkt folgen. Die Gags sind beißend, die Zitate (Buñuel, Bergman und der Hollywood-Horror) zuweilen etwas aufdringlich oder breitgetreten, wie Schnitt und Tempo insgesamt. Doch derlei Holprigkeiten wie auch manchmal das Krause der Komik schmälern nicht die Sympathie und das Vergnügen an einem Film, dessen bester Teil seine Unverstellheit und Frische ist, auch wenn seine Schöpfer sichtbar auf Harold Lloyds und Laurel & Hardys Spuren wandeln."

M. Ripkens in: Filmkritik, Nr. 8 1966, S.496



" (...) Ein Bürokrat betreibt als Direktor des städtischen Friedhofs den Eintritt in die Ewigkeit mit buchhalterischem Eifer. Der letzte Gang zur Ruhestätte ist mit Registern und Formularen versperrt. Die Friedhofsverwaltung trägt sämtliche Einbettungen, Exhumierungen und Überführungen in steigenden Erfolgsdiagrammen auf Wandtafeln ein. Ein bereits Totgeglaubter: die Bürokratie erweist sich hier als zählebiger und überfleißiger Verteidiger seiner eigenen Bestimmung, dem Friedhof der Geschichte. Schon der Vorspann denunziert die Absicht einer filmischen Leichenpredigt auf die Materie der bürokratischen Geisel - das wuchernde Papier. Die Namen sämtlicher Mitwirkender erscheinen auf einem amtlichen Schriftstück mit Stempeln, Verweisen, aktenkundigen Vermerken, akustisch unterstrichen durch kontrapunktischen Wechsel von Trauermusik und Schreibtischgeklapper. Das vom Regisseur eigenhändig signierte Formular blendet über in eine Folge von Engelsskulpturen auf dem Friedhof. Ein Mann hustet und beginnt zu sprechen: »Compañéros! Compañéras!« Wir sehen eine Gruppe versammelt um ein offenes Grab und erfahren, daß ein Arbeiter gestorben ist, kein gewöhnlicher Arbeiter, sondern ein Kämpfer für die Sache der sozialistischen Kunst, ein großer Bildhauer seines Landes. Stationen aus seinem Leben (in der Art der naiven Tricktechnik von Méliès' Streifen) bekräftigen die Worte des Grabredners. »Möge er in die Ewigkeit eingehen und dort seine kreative Arbeit fortführen.«

Doch in diesem Fall ausgerechnet gibt es Probleme mit der Ewigkeit. Dem Toten zu Ehren haben seine Kollegen sein Arbeitsbuch mit in den Sarg gelegt. Dieses Buch braucht die Witwe, um eine Pension zu beantragen. Denn ohne Arbeitsbuch keine Feststellung des Ablebens und ohne Todesbeglaubigung keine Pension, ohne lebenden Inhaber jedoch auch keine Ausstellung eines Duplikats. Der Neffe weiß Rat: die Friedhofsverwaltung muß den Onkel exhuminieren. Auch dafür muß das Arbeitsbuch vorliegen. So bleibt nur, die Leiche illegal auszugraben. Damit beginnen die Schwierigkeiten erst, denn der Zufall versperrt den nächtlichen Rückweg zum Friedhof. Alle Versuche, den Onkel vorschriftsmäßig wieder zu bestatten, scheitern an dem bürokratischen Friedhofsdirektor, in dessen Akten der Onkel nach wie vor friedlich unter der Erde ruht. Während der im Hause der Familie aufgebahrte Sarg mittlerweile die Geier anlockt, jagt der geplagte Neffe von einer Behörde zur anderen, um anhand einer amtlichen Exhuminierung das Nicht-Vorhandensein des Onkels auf dem Friedhof zu bestätigen. Der Direktor weist ihn jedoch immer wieder mit der Bemerkung ab, daß noch eine Unterschrift fehle. Von Alpträumen verfolgt und dem Wahnsinn nahe, erwürgt der Neffe schließlich seinen Peiniger und landet im Irrenhaus.

In einem monströsen Trauerzug aller Ämter und Behörden der Stadt wird der Bürokrat zur letzten Ruhestätte geleitet. Auch der Onkel kann nun 'legal' in die Ewigkeit zurückkehren. Alea präsentiert seine bizarre Geschichte mit erstaunlicher Vielschichtigkeit. Einsichten in gesellschaftliche Mißstände vermittelt er spielerisch leicht und unterhaltsam. Die Höhe seiner Verantwortung als Filmpropagandist erlaubt ihm eine derartige Überspitzung des Themas. Es geht ihm auch weniger darum, Zustände mit meßbarem Realitätenbezug aufzuzeigen. Vielmehr bedient er sich der Methode der Satire, der Sichtbarmachung durch Überzeichnung der Konturen, wo das Lachen nicht Selbstzweck ist, sondern im Kausalverhältnis zu Einsicht und Erkenntnis steht. Kein Wunder, daß der Regisseur sich dabei Stilmitteln des Slapstick und der Stummfilmgroteske bedient. Der naive Anarchismus, mit dem Komiker wie Buster Keaton, Harold Lloyd, Laurel & Hardy ihre Umwelt aus den Gleisen warfen, ist genau das rechte Element, einen versteinerten Bürokratenapparat ad absurdum zu führen. Alea scheut sich nicht, große Vorbilder bewußt zu zitieren oder nachzuempfinden. Bereits im Vorspann finden sich unter der Bemerkung 'dedicar' (gewidmet) Namen wie Buñuel, Bergman, Keaton, Welles, Kurosawa, Vigo, Monroe. Nach Art der Werke der Nouvelle Vague bietet sich dem Filmgeschichtskundigen reichlich Gelegenheit, klassische Stücke aus dem Fundus der 'Zehnten Muse' wieder zu erkennen: Die Alpträume des Neffen, die deutlich an Buñuel (EIN ANDALUSISCHER HUND) und Bergman (WILDE ERDBEEREN) erinnern. Die Behörde mit ihrem Labyrinth von Abteilungen und Instanzen hingegen scheint direkt aus Jacques Tatis PLAYTIME entlehnt und assoziiert die Aktionsfeindlichkeit wie Kurosawas Requiem LEBEN. Die besondere Liebe für die Meister der amerikanischen Filmgroteske zeigt sich in der turbulenten Szene der Kranzschlacht vor dem Friedhof, die initiiert durch ein Zerstörungsduelle nach dem Muster des berühmten Weihnachtsbaumverkaufs von Laurel & Hardy in BIG BUSINESS, einmündet in einem Multiplikationseffekt vom Ausmaß der Tortenschlacht aus THE BATTLE OF A CENTURY. Schließlich läßt Alea den Neffen eine waghalsige Fassadenkletterei á la Harold Lloyds SAFETY LAST mit obligater Bananenschale vollführen. Das Salz in der Suppe bilden die Elemente des schwarzen Humors. So, wenn ein Kellner von der Physiognomie Jerry Lewis', der Erzählung des Neffen von der Ausgrabung des Onkels lauschend, ein Paar spitze Draculazähne lächelnd enthüllt. Oder der Hund aus YOJIMBO, der mit einem viel zu großen Knochen im Maul aus dem Friedhof trottet, vor dessen Eingang die ganze Zeit ein vermummter Bauer mit der Sense Wache hält. Eine ironische Reminiszenz an das eigene Werk erlaubt sich der Regisseur, wenn er die tanzenden Sargträger aus seinem Film CUMBITE erneut auftreten läßt. All diese Zitate und Huldigungen von Vorbildern gelingen Alea zu einer durchaus persönlichen Sprache und einem eigenständigen, geschlossenen Film voll Originalität. Das scheinbare Durcheinander von grotesk-komischen Gags und beißender Kritik verleugnet in keiner Sequenz die Ernsthaftigkeit der Absicht, opfert sie nicht einem 'reinen' Unterhaltungsbedürfnis. Die Satire vom TOD EINES BÜROKRATEN hat eine konkrete politische Funktion. 1967 erschien in den Zeitungen Kubas ein Artikel mit der Über- schrift: 'Der Kampf gegen Bürokratie - eine entscheidende Aufgabe'. Er befaßt sich mit dem damaligen Hauptproblem, dem Festhalten an alten bürokratischen Methoden, die das neue Kuba vom System des Batista-Regimes geerbt hat. Der Artikel empfiehlt den Lesern wachsam zu sein gegen die Ansprüche der Beamtenklasse. »Wir müssen jedes Papierstück prüfen, jedes Formular und uns selbst fragen, welche Absicht es berechtigt. Wir müssen die Funktion jedes Angestellten und Beamten prüfen, was er tut, das Warum und Wofür seiner Arbeit. Und zusammen mit dieser Kontrolle müssen wir die gesamte Struktur unseres Staates analysieren, von der Organisation und Ausführung jeder Abteilung bis hin zu allen Branchen und Ministerien. Bürokratie ist eine Bremse revolutionärer Aktion.«"

Thomas Knauf in: Film-Blätter. Kurzmonographien zu klassischen Filmen. Staatliches Filmarchiv der DDR, Nr. 176, Berlin 1977


" (...) Den Schritt zur kritischen Begutachtung des neuen sozialistischen Alltags tut Alea 1966 mit dem TOD EINES BÜROKRATEN. Der Film konstatiert - in satirischer Überspitzung - eine entscheidende Veränderung des nachrevolutionären Lebens: Die Phase der Spontaneität ist der des Apparates gewichen; den Platz des Improvisators hat der bürokratische Funktionär eingenommen. - Mit dieser Umwandlung, gewissermaßen der Kehrseite der Stabilisierung, hat sich offensichtlich jede vollzogene Revolution auseinanderzusetzen. Eisensteins DAS ALTE UND DAS NEUE fällt einem ein und Marfas Kleinkrieg mit vorgesetzten, nachgeordneten, zuständigen und nichtzuständigen Behörden und Ämtern wegen des Traktors. Einmal ist dabei im Detail ein Federhalter zu sehen, der neben dem Tintenfaß an einem kleinen Lenin-Kopf aus Porzellan abgestrichen wird. Alea entwickelt seinen Film, indem er mit einer - authentischen oder fiktiven - Parole jongliert, wie sie jeder Apparat auszuschwitzen pflegt: Muerte a la burocrazia. (Unter dieser Losung läuft eine ganze Agitationskampagne ab, mit Transparenten und Miniatursarg.) Einerseits nimmt Alea die Aufforderung wortwörtlich und läßt gegen Ende einen einflußreichen Bürokraten sterben, damit gleichzeitig einen verworrenen Handlungsknoten lösend. Andererseits kehrt er die Parole um und erweist die Notwendigkeit eines Todes der Bürokratisierung am Beispiel der Bürokratisierung des Todes. Dazu führt er folgenden Zirkel vor: Einem proletaischen Künstler haben Arbeitskollegen als Ehrung seine Arbeitskarte mit in den Sarg gelegt; ohne Karte kein Rentenantrag der Witwe, ohne lebenden Inhaber keine Ausstellung eines Duplikates, ohne zweijährige Wartefrist keine Exhuminierung und nach einer nächtlich-illegalen Buddelei des Neffen - ohne Exhuminierungseintragung keine Wiederbestattung. Staatliche Administration ist ein Synonym für Papier. Alea rückt ihr von ihrer Materialisierung her zuleibe: der Bescheinigung. Schon der Vorspann des Films bietet sich als amtliches Schriftstück dar, mit Materialverfügungen, Geschäftsgangsvermerken und Stempelmarken. Bei der Mammut-Behörde, in deren sich selbst genügender Maschinerie der Neffe hin und her irrt, zirkulieren Zettel unter der Decke in raketenförmigen Behältern, während Aktengebirge im Hof mit dem Gabelstapler befördert werden - eine Tati-Welt. (...)"

Helmut Regel in: Filmkritik, Nr. 12 1970, S. 654-655


"Die Wiederaufführung von Tomás Gutiérrez Aleas subversiver Komödie DER TOD EINES BÜROKRATEN (Kuba, 1966) verdeutlichte noch einmal den Anspruch, jegliche den Menschen knechtende Gewalt nicht zu akzeptieren. Heute scheint der Film freilich auch die Ohnmacht des Menschen gegen eine universelle Verwaltung des Daseins zu bezeugen, an welcher der Zuschauer wie der Held selbst beteiligt sind. Wenn die Freiheit des Kunst groß ist (wie bei Buñuels EIN ANDALUSISCHER HUND, der Alea zum Vorbild diente), reicht sie gerade aus einmal die kolossale Ausmaße der Unfreiheit abzustecken."

Hans-Jörg Rother: Ein Kontinent entdeckt seine Identität - Lateinamerika im Spiegel einer Retrospektive des 'Arsenals'. In: Film und Fernsehen Nr. 6 1992 /Nr. 1 1993, S. 131


Tomas Gutiérrez Alea

bei der Präsentation des Films beim Internationalen Filmfestival in Karlovy Vary 1966:

"Der Film, den wir uns gleich anschauen werden, ist eine Satire. Sie ist eine satirische Komödie und ihre Geschichte spielt im heutigen Cuba. Ich möchte darauf aufmerksam machen, daß der Film keine exotischen Elemente beinhaltet, (selbst wenn sie sehr familiär sind), solche Elemente werden immer aus unserer tropischen und unterentwickelten Welt erwartet. Der hat auch nichts mit mehr oder weniger romantischen Idealisierung zu tun, (das wird schnell klar), und auch nichts mit einer rhetorischen Idealisierung des historischen Moments, in dem unser Land lebt. Der Film spielt in einem Ort bewohnt von Menschen einer sehr speziellen Gattung. Sie gehören keinem bestimmten Land, da sie überall in dieser Welt mit ihrer gewohnten Schwerfälligkeit anzutreffen sind. Sie sind nämlich Bürokraten. Wir werden sie in unserem Land zu diesem Zeitpunkt begleiten. Wir wollten diese Geschichte mitten unter Bürokraten, die ja ein Teil von unserem Alltag sind, filmen. Um viele Dinge verstehen zu können, muß man zwei Faktoren berücksichtigen: a) Cuba ist ein unterentwickeltes Land, b) Cuba befindet sich inmitten einer sozialistischen Revolution. Das heißt das Land muß riesige Hindernisse überwinden, um überleben zu können. Eins dieser Hindernisse ist der Mangel an technischer Vorbereitung, und das zeigt sich in allen Aspekten des täglichen Lebens. Wir entwickeln uns mitten in Ungeschicklichkeiten und Fehlern, und diese letzten sind oft sehr lästig, weil man keine Erklärung dafür finden kann. Gleichzeitig wissen wir, daß der von uns gewählte Weg, der einzige ist, um unsere Geschicke selbst in die Hand zu nehmen. Es ist uns auch bewußt., daß man gegen die Fehler unerbittlich sein muß. Der erste Schritt, um sie zu beseitigen, ist sie aufzuzeigen. Wir glauben, da unsere Geschichte in etwa diesen Zweck erfüllt."

Zit. n.: Fornet, Ambrosio: Alea una retrospectiva crítica, Havanna 1987, S. 74 -75



Last update 29.1.2016

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